Sonntag, 20. Mai 2018

I'm a mess and I will always be. Do you want to stick around and see me drown?

Warum weiß M eigentlich mittlerweile so gut auf was für Musik ich abfahre. Verrückt.

Der Reihe nach.

Ich habe zu wenig geschlafen diese Woche. Ich bin chronisch müde.
Mittwoch auf Donnerstag waren es drei Stunden.
Freitag auf Samstag circa fünf und von gestern auf heute auch nochmal circa fünf.
Das ist nicht gut. Heute war ich auch echt fertig.

Ich habe Mittwochnacht dann noch meine Pinnwände schön gemacht, das war mal bitter nötig. Fühle mich direkt richtig wohl. Donnerstag war kurz Uni und wir haben das Exposé für einen unserer Dozenten fertig gemacht. Ich hoffe er gewinnt. Das wäre schon was.
Freitag war ich in der Heimat und habe mich mit meinen Leuten aus der Schule getroffen, das war so wunderschön! Wir haben an einem See gechillt, musste zwar fahren, aber das war schon gut so,
Habe nachts noch mit F geschrieben. Es war eine wunderbare Unterhaltung, die ich nicht missen möchte.

Es ging darum, dass er halt nicht mit jeder könne und ich sagte, dass mich das fast etwas beleidigen würde.
Ich sei aber etwas anderes gewesen, weil ich ihm sehr wichtig war, aber er sich nicht öffnen könne.
Und dass es immer kompliziert zwischen uns gewesen sei, weil wir beide emotional schwer zugänglich seien.
Und am meisten beeindruckt hat mich
"Ich glaube ich habe einfach nie ganz verstanden was du genau für ein Mensch bist. Deswegen habe ich so gerne mit dir über Gefühle geredet. Ich wusste das ja über mich auch nicht. Das war eine Gemeinsamkeit die ich sonst mit niemandem hatte."
Und dann ging es noch darum, was wir außer dieser Sache für uns mitgenommen haben und dass es aus tausend Gründen nicht geklappt hätte, auch wenn einer vielleicht emotional zugänglicher gewesen wäre.
Die Unterhaltung hat mich schon aufgewühlt. Aber mich auch sehr glücklich gemacht. Zu hören, dass ich ihm wichtig war, dass er sich erinnert, dass er realisiert hat, dass es etwas Besonderes war.

Samstag Vormittag bin ich dann wieder nach Hause.
Nachmittags habe ich mich ja mit M getroffen.
M und ich haben mehr oder weniger eine Wette am laufen, weil er versucht diesen Blog zu finden.  Das ist ein schwere Unterfangen und ich bin nicht so wirklich sicher, ob er das schafft. Wäre wahrscheinlich auch eher besser, wenn nicht.
Wobei ich über M noch kein einziges Wort verloren habe und er wahrscheinlich eher gut als schlecht mit den Dingen klar kommt, die hier stehen.
Mittlerweile ist es vermutlich eher schwer sich selber einzureden, ich würde ihn nicht mögen. Nicht so mögen. Ich mag ihn schon arg gerne.
H. ist momentan auch etwas pissed.

Mit M habe ich mich um 17 Uhr getroffen. Hier war er dann bis  5 Uhr morgens. Als er gegangen ist, da ging die Sonne gerade auf und meinetwegen hätten wir auch noch weitere Stunden reden können. Wir haben gekocht, was geraucht, Guardians of the Galaxy geschaut und dann circa sechs Stunden geredet. Wir lernen uns einfach durch Gespräche kennen. Ohne sonderlich viel Körperlichkeit. Das hat schon irgendwas. Ab einem gewissen Alter läuft es halt ziemlich direkt mit Körperlichkeit.
Ich schätze M. also sehr. Das ist ein Problem. Weil es H. gibt und ich H nach der langen Zeit auch immer noch schätze. Ich weiß auch nicht so wirklich. Momentan würde ich einfach gerne ganz viel mit M rumhängen und ich freue mich immer auf die Tage.

M. weiß von H. und M befindet sich deswegen in der Defensive. Er ist schüchtern und vermutlich würde er auch nichts sagen, um es nicht zu verkomplizieren.
Aber vielleicht gibt es da von der Seite auch nichts zu verkomplizieren, So 100% kann ich das auch nicht sagen. Ich wüsste gerne was er denkt.
Ich liebe solche Situationen. Wirklich. Sie sind aufregend und man fragt sich immer was als nächstes passiert. Wir sehen uns ja relativ viel mittlerweile, das ist echt schön.

H. ist pissed und ich verstehe es. Weil ich un M bis fünf Uhr nachts rumhängen und reden. Weil ich ewig lange wach bin. H kennt mich so nicht.
H ahnt es. H weiß es. Aber er weiß wohl auch nicht, was er tun will.
Er sagte so etwas wie "einmal ist kein mal und so meine ich es auch" und es wäre ein grandioses Angebot, ginge ich davon aus, dass es ein mal wäre.  Aber das hätte M wiederum nicht verdient.

Uff. Würde F jetzt sagen.
Warum ist dieses Chaos eigentlich immer bei mir.
Ich kann mir jetzt also selber nicht mehr versuchen auszureden, dass ich M mögen würde. Ich weiß, dass es so ist.
Ich frage mich, ob er denkt, dass es so sei.

Abwarten.

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Es ist unerträglich nicht erträglich zu sein.


Donnerstag, 17. Mai 2018

I look and stare so deep in your eyes.

00.41 Uhr.
Eigentlich bin ich nie mehr um diese Uhrzeit wach. Außer ich war bei M.
Ich fühle mich seltsam. Ganz seltsam.
Wegen M und generell.
C und S trennen sich. Die Stimmung zuhause ist schlecht.

Ich würde gerne schlafen. Ich weiß auch nicht so recht was mich abhält davon.

Ich liebe H. Ganz rational gesehen liebe ich H sogar sehr.
Ich sagte zu J gestern, dass ich Situation momentan kaputt denken würde.
Das ist es was ich tue. Es kaputt denken.
Wenn man sich in einem sicheren Hafen befindet, verlässt man den dann?
Gewöhnt man sich an wen neues?
Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich jemanden so wie H schätzen lerne.
Kaputt denken.

Samstag ist M mal hier. Oder ich bin bei M.
Freitag sehe ich meine Leute aus der Heimat wieder. Ganz verrückt alles.

Wieso fühle ich mich so seltsam. 

Mittwoch, 16. Mai 2018

Waiting for the change to cross your mind. Maybe all we got ist this one night?

Ich schreibe momentan so gerne. Mir hilft das ungemein.

Ich war erst mit Judith freitag zum Kaffeklatsch, das war sehr schön.
Danach bin ich direkt zu M. Da war ich dann bis halb 2.
Haben gekocht und Gatsby geguckt.  Und ganz ganz ganz viel geredet.
Ich weiß immer noch nicht, wieso. Wieso es so ist, wie es jetzt ist.

Mit F ist es entspannt. Wir tauschen uns aus.
Ich habe oft gedacht, dass er vielleicht gar nicht an mich denkt. Oder dass er einfach alles vergessen hat. Aber er weiß die Dinge noch.


Eigentlich müsste ich schon mit P in der Uni sein.
Aber ich muss noch ewig auf den Möbelmenschen warten.

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Donnerstag, 10. Mai 2018

I was the reason you feel sick insinde.

Dass Unwissenheit Glück ist, ist uns mittlerweile allen klar.
Fs Freundin weiß, dass ich mich gemeldet habe.
Und hätte sie ihm nicht gut zugeredet, dann hätte er vermutlich nichts gesagt, so wie ich mir das schon gedacht habe. Obwohl ich davon ausgegangen bin, tat es irgendwie weh das zu hören.
Vor allem wenn man bedenkt, wie gut wir uns verstehen.
Aus "Am Anfang erstmal antworten" sind jetzt schon mehrere Gespräche entstanden.
Ich bin froh, dass er da ist. Ich denke er ist es auch.
Vielleicht wird er es irgendwann einmal sagen.


Heute morgen habe ich mit T geskypt.
Ich liebe das. Sie ist einfach ein guter Mensch. Ich bin froh dass es sie gibt.
Bei all dem Chaos, immer war sie da. Ich wusste es zumindest immer.

Mit Nils war ich gestern Abend noch ein bisschen im Schloga.
Wir sehen uns selten alleine, eigentlich so gut wie nie.
Es tat gut.  Ich konnte ihm das mit F erzählen und er konnte mir sein Herz ausschütten.
Heute schrieb er noch, dass er froh ist, dass ich da bin. Die Umstände hätten uns auch eigentlich schon stärker zusammenschweißen müssen.
"Was ist schon gestört?", fragt er mich. Ob es sich so viele Jahre später noch lohnt das zu erklären. ich weiß es nicht.

M habe ich seit Montag nicht gesehen. Aber wir sehen uns morgen. Zum Kochen und Film gucken. Eine verwirrende Begebenheit und ich wüsste zu gerne, was er fühlt und denkt. Was ich dann mit dieser Information anfangen sollte, weiß ich aber auch nicht.
Es gibt Momente, da sehe ich ihn an und frage mich wieso ich mich so in diese Sache fallen lasse.
Und dann gibt es Momente, da verstehe ich es wieder voll und ganz.

Ich müsste richtig viel für die Uni schaffe, aber bin einfach froh über den freien Tage gerade. 

Montag, 7. Mai 2018

Fall in me. I'd let you bleed.

Was passiert eigentlich die letzten Tage.
Ich schreibe mit F. ab und zu, relativ viel. Es tut gut zu hören wie es ihm geht. Es tut gut zu sehen, dass manche Dinge sich nie ändern.
Unsere Art miteinander umzugehen.

"Hast du auf dem Bild überhaupt was an?"
Ich schicke ein Bild von meiner Shorts "Na klar"
"Hättest nein sagen können"
"Ob das noch so den Reiz hat, wenn man weiß wie der andere ohne Kleidung aussieht, ist die andere Frage"

Und dann ist es wie früher. Nach sechs langen Jahren.

Mit D. hingegen läuft es gerade eher weniger.
Mit J und T kommuniziere ich auch sehr wenig und jeden Tag bricht es mir das Herz.
Weil ich diese Menschen so liebe und schätze.
Aber T und ich skypen Donnerstag.
Und nächsten Freitag ist die Feier in SHG. Ich freue mich riesig darauf.

Mit M. ist es toll.
Und das zerbricht mir den Kopf.
Dass F. nie wieder für mich in Frage kommt ist klar. Dafür ist er einfach überhaupt nicht mehr mein Typ. Ich habe aktuelle Fotos gesehen. Was das angeht ist er anders als früher.
Aber M. ist ein interessanter Mensch und das verwirrt mich.
Gestern war ich zum Kochen da und wir haben noch pulp fiction geschaut. Das war echt schön. Da will ich fast immer schon gar nicht weg.
Heute waren wir mit Kommilitonen in der Mensa und saßen dann noch bis 14 Uhr im Schloga.
Ich sollte mit Malte die vielen Fragen durchgehen, um ihn besser kennenzulernen.
tatsächlich habe ich ihn noch nie nach verflossenen Liebschaften gefragt, obwohl er so viel über mein bisheriges Leben weiß.
H beobachtet das ganze mit gespanntem Blick.

Ich habe oft gefühlt wie es ist, wenn ein Mensch einem aus den Fingern gleitet. Von einem weg.
Ich frage mich, ob H. sich momentan so fühlt.


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Mittwoch, 2. Mai 2018

"Schreibe sogar zurück, würde ich nicht bei jedem tun"

J geschrieben, wieso ich glaube, dass F. mir nicht antworten werde.
Dann hat er geantwortet und es war so typisch er, dass es mir beinahe das Herz brach.
Und jetzt hat er meine Nummer. Wir schreiben über Whatsapp. Es ist so seltsam, das kann gar nicht wahr sein.

Momentan würde ich mich ständig gerne ins Nirvana befördern.
Ich reite mich momentan dermaßen in die kacke.

Jetzt ist F. also erst mal wieder da. Vielleicht nur für ein Gespräch, vielleicht für zwei.


https://www.youtube.com/watch?v=eaKTTZxcP9s

"Doch, wenn du einfach ehrlich sagen würdest was du denkst und fühlst. Ich glaube nämlich, das hast du noch nicht."

Ich war doch wirklich so melancholisch, dass ich F heute geschrieben habe.
I just did. 

Ich habe mich daran erinnert, dass er vor vielen Jahren die Adresse dieses Blogs bekommen hat.
Der Gedanke, dass zumindest er verfolgt haben könnte, wie es mir geht, war irgendwie tröstlich. Auch wenn er das natürlich nicht getan hat.

Die Icq Verläufe sind irgendwo ein Anker für mich.
Und mehr als sonst habe ich gemerkt, dass ich charakterlich vor sechs Jahren ähnlich wie heute war.
Zumindest was meinen Humor angeht.
F. hat oft das Beste aus mir herausgeholt. Und mich sein lassen wie ich war.

Als wäre das alles nicht schon genug Chaos.

Vielleicht würde ein vernünftiges Gespräch helfen all das zu überwinden.
Vielleicht sterbe ich danach auch einfach.

Dienstag, 1. Mai 2018

When we were in falmes, i needed, i needed you to run through my veins.

Mit welcher Geschichte fange ich an


"wenn du nichts vor hast, kannst du auch gerne rumkommen." - ich war da. von 21.30 bis ca. 1.45 Uhr. Ich hätte gar nicht weg gewollt. Aber es war schon echt arg spät. Das wirft sonst meinen ganzen Rhythmus durcheinander.  Wir haben Das Schweigen der Lämmer gesehen und Kram auf Youtube. Und einen Tee getrunken. J. fragt mich, ob M ein "aufregendes Ding" sei. Das ergibt sich aus dem vorherigen Kontext unserer Konversation. Es ist nicht so einfach.

Auch D. treibt mich in den Wahnsinn.
"Ich liebe dich, J. :D"
"Weiß ich doch :D ♥"
"Du mich auch?"
"Auf eine freundschaftliche Art und Weise sehr mein Herz :)♥"
"Ich hätte dich übrigens fast geküsst als du bei mir warst"
"Dafür warst du zu fertig. Und keiner von uns war betrunken :D"

und so geht es weiter.
Eine solche Unterhaltung führen wir oft. Immer öfter.
Es zermürbt mich einerseits, weil D. immer ein besonderer Mann für mich bleibt.
und andererseits. Naja auch irgendwie wegen ganz vielen anderen Dingen.

Manchmal frage ich mich wie es wäre wieder Kontakt mit F. zu haben.
Stellt euch das mal vor. Noch ein dritter Mann. und einer von denen über die ich nie hinweg gekommen bin.
Ich glaube es wäre ein riesiges Gefühlschaos.
Das ist es ja jetzt schon.

J. sage ich, dass ich mich mit H manchmal fühle wie sich wohl ein altes Ehepaar fühlt.
Das ist tiefe Liebe und Zuneigung.
Und manchmal weiß ich einfach nicht, ob ich mit meinen jungen Jahren dafür gemacht bin.

Bin ich, nicht?
Bin ich nicht?
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Montag, 30. April 2018

Du hast mich oft gefragt was mich zerreißt. Ich wollte nicht, dass du es weißt.

So viel Chaos in meinen Gedanken.
Ich habe heute Sport gemacht, immerhin etwas positives.

"Ich könnte höchstens auf einen Film rumkommen", ach man. Das ist echt awkward.
Ich merke momentan wie sehr ich H liebe.
Wenn man die Einträge von 2015 und 2016 liest ist es schon witzig. Wie sich alles entwickelt hat.

Manchmal glaube ich Menschen schmeißen ihr Handy in die andere Ecke des Raumes, nachdem sie etwas mehr oder weniger riskantes geschrieben haben.
Antwortet man darauf, kommt ewig lange keine Antwort.  Das ist echt stumpf.
Was soll so ein Verhalten heißen?

manchmal glaube ich es wäre gut Jonas Zugriff hierauf zu gewähren. Damit er Life-Updates hat.
Aber momentan ist er wie immer viel beschäftigt.
Ich arbeite auch einigermaßen viel.
Heute habe ich meine Hausarbeit abgegeben.
Jetzt fehlt noch der ASP Bericht und dann geht die BA los. Was ein Glück!

Freitag, 27. April 2018

This heart of mine has only two settings: Nothing at all or too much. There's no in between.

Ich liebe es jetzt schon am Keyboard zu sitzen und zu spielen.
Schade, dass mir das nicht früher ermöglicht wurde.

Ich möchte stets schreiben.
Momentan brennt es einerseits in mir. Und andererseits laufe ich auf Sparflamme.

Ich weiß aber gar nicht was ich sagen soll.


Ich vermisse meine Lebensberatung manchmal sehr.
Mein Abi ist dieses Jahr drei Jahre her. Das ist so verrückt.

Montag, 23. April 2018

Das ist nicht meins, und die tuen alle so, als wäre es ihrs.

Ich sitze am Schreibtisch.
Immer wenn ich schreibe sitze ich am Schreibtisch.
Ich habe tausend Aufgaben zu tun. Für die Uni, für meinen Hiwi-Kram. Für mich selber.


Den ersten Fehler, den ich begangen habe war, sich wirklich auf einen Kaffee zu treffen.
Mit einer Person, die man sympathisch und evtl ein bisschen attraktiv findet.
Alle Männer, die ich hier sonst so kennengelernt habe und mit denen ich gut befreundet bin, sind nicht mein Typ oder charakterlich für eine Beziehung nicht mein Typ.
Aber das alles kann ja keiner vorher ahnen.
D fragt ob ich ernsthaft verliebt sei. "nö", sag ich. Bin ich nicht.
Denn ich liebe H sehr, auch nach 2 1/2 Jahren noch.

Ich weiß gar nicht was ich dazu schreiben soll, auch wenn ich gerne schreiben möchte.
Vielleicht sind es einfach die verfluchten 2 1/2 Jahren.
Die haben mit M. vorher schon nicht geklappt.

Vielleicht ist es auch einfach nur weil Ma mich anfangs auf ein Date einladen wollte. Vielleicht wollte ich einfach wissen, wie der jemand ist, der mich interessant findet.
und das obwohl er einer meiner Studierenden im Tutorium war.

Als ich letztes bei D war redeten wir über L.
Ich fragte ob er nie darüber hinwegkomme und er sagte "Wahrscheinlich nicht."
Und es ist traurig zu wissen, würde jemand mich das in Bezug auf D fragen, dann wäre die Antwort die selbe.
Über zwei Männer der Vergangenheit nicht hinwegzukommen behindert einen wahrscheinlich schon genug im Leben.

Manchmal bin ich froh, dass von den anderen keiner sieht was für ein riesiges Chaos ich bin. 

Samstag, 24. Februar 2018

I learned a lot about being a friend when i was alone

T. antwortet mir seit Tagen nicht auf meine Sprachnachricht, sie scheint beschäftigt.
Wir reden generell kaum miteinander.
Mit Jonas etwas mehr, aber auch hier langes Warten auf eine Antwort.
Und D? Will ich überhaupt anfangen davon zu sprechen?
Gestern Nacht um fünf, da rief er an und ich wäre es wert gewesen.
Darauf kann ich mich nicht immer wieder einlassen.

Auch H sehe ich nicht so viel, unter der Woche wenn er hier ist pennen wir früh, weil wir beide Schulpraktikum haben.
Aber Freitags kann er bis 5.30 durch die Gegend ziehen und mir nicht mal antworten und ich mache mir Sorgen.

Dass Mama und ich nicht reden oder kaum habe ich auch schon erwähnt.

Ich bin so alleine momentan.


Samstag, 17. Februar 2018

You‘ve been waiting for the light to shine.

Jedes Mal wenn ich D sehe, vermisse ich ihn danach die Zeit schmerzlichst.
Immer denke ich, hätte ich ihn doch ein paar Sekunden länger gedrückt und mich von ihm drücken lassen.
Es kommen immer acht Jahre hoch.   Bei mir.
Und immer wieder will ich danach schreiben, über jetzt, über damals, über uns.
Heute besonders, weil ich für ein Konzert da war, habe ihn nur kurz in der Pause umarmen können und bin noch vor dem Ende zum Bahnhof, da der letzte Zug schon fährt.

Ich weiß nicht warum er es ist. Immer wieder, immer noch. Immer 

Donnerstag, 1. Februar 2018

Its not a priority

Erneut sind drei Monate vergangen.
Und an diesem Blog hing mein Herz, viele viele lange Jahre lang. 
Im Prinzip habe ich keine Zeit zu schreiben. 
Kontakt zu Mama habe ich sehr wenig - damals als ich ausgezogen bin sind wir so gut wie eh davon ausgegangen, und nicht mehr zu hören oder zu sehen. Ich hätte mir ein gutes Verhältnis gewünscht. Aber sie ist erstens nicht gesund. Und zweitens auch absolut desinteressiert an dem Leben anderer.
Ich kann mir nicht ewig dieses Negative anhören. Ich kann mich auch nicht ewig aufzwingen, wenn sie es eigentlich nicht wissen möchte.

Meine Eltern wissen beide nicht, was es heißt zu studieren. Sie haben keine Vorstellung davon. Von dem Aufwand - von der Hingabe. 

Momentan habe ich drei Hiwi-Stellen, mehr als ein "Schön" kam aber dazu auch nicht.
Hs Mama war hingegen sehr interessiert. Fragte mich für wen, in welchen Fachgebieten und was denn meine Aufgaben seien. Wie es dazu kam, und ob ich auch noch genügend Zeit für mich hätte.
Es bricht mir immer wieder das Herz zu sehen, wie wenig meine Eltern mit meinem Weg anfangen können und wie wenig Wertschätzung sie aufbringen können. 

Ich habe durchaus versucht Mama auf dem Laufenden zu halten. Aber wenn sie nicht ran geht, geschweige denn auf irgendwas reagiert, dann weiß ich eben auch nicht.
Es ist traurig keine erwachsene Person - ich meine 40+- in meinem Umkreis zu haben, die eben auch diesen Weg gegangen ist. Hs Mama mal als Ausnahme. Die meiste Zeit fühle ich mich in der Hinsicht ziemlich alleine. 


Ja und sonst?
Noch bin ich im fünften Semester. Nächste Semester steht die BA an und nebenbei arbeite ich auch weiterhin für meine drei Professoren. Unikurse habe ich zum Glück nicht so sehr viele.
Nächste Woche steht eine harte Chemieklausur an, vor der ich mich ziemlich fürchte. Außerdem muss ich noch immer meine Latinumsprüfung ablegen.
Mir ist Angst und Bange vor all diesen Dingen. Aber wenn man die Ängste nicht mal mit den Eltern teilen kann, weil sie es nicht verstehen und weil das Verhältnis einfach nicht da ist, wie soll das dann schon laufen.

Ich bin glücklich hier. Aber ich bin sehr traurig wie es gerade ist. Ich freue mich auf den Sommer. So sehr. 

Donnerstag, 2. November 2017

Jedes Urteil urteilt auch über den Urteilenden.

Drei lange Monate.

Gerade sitze ich am Schreibtisch und zittere. Vor 15 Minuten habe ich meinem Chef an der Uni geschrieben, der zugleich noch immer mein Professor ist. In der E-Mail bete ich darum auch meine Bachelorarbeit dort zu schreiben. Ich bin gerne Hiwi dort. Ich würde meine BA gerne da schreiben und es graut mir riesig davor, dass er nein sagt.
Dieses nein könnte mit vielen Dingen zusammen hängen, es kann durchaus ein Nein kommen.  Er schaut nicht übermäßig oft in seine Mails. Jetzt hilft nur warten. Ich glaube ich zerberste unter dem "Druck"


Dazu stocke ich jedes Mal wenn der Name meiner Mutter auf meinem Handy erscheint. Ich nehme den Anruf an. Ich warte bis der erste Satz von ihr kommt. Jedes Mal die Angst, dass Opa gestorben ist.

Drei lange Monate nicht geschrieben.
        Ich fühle mich ganz anders. 

Dienstag, 22. August 2017

Winter, mitten im August.

ich sitze vor meinem riesigen Fenster am Schreibtisch.
Mit heißem Tee, mit dickem, kuscheligen Mantel.
Ich sollte an meiner Hausarbeit schreiben, aber ich friere und habe geweint.
Ich habe mir gestern Blut abnehmen lassen für ein großes Blutbild, aber wie immer stimmt alles mit mir, jeder Wert genau im Rahmen. "Das ist ein Tief, Frau W.", sagt der Hausarzt bei dem ich hier nach dem Umzug bin.
Bin mir nicht sicher ob das einfach nur ein Tief ist, wenn man ständig müde und platt ist, dauernd friert und zu allem Übel mit Anfang 20 graue Haare hat. Echt nicht sicher ob das einfach gerade ein Tief ist.
Naja, den Hausarzt habe ich abgeschrieben und bei einem anderen einen Termin gemacht, der sehr fürsorglich sein soll. Irgendwas stimmt einfach nicht, ich weiß nicht was und es macht mich wahnsinnig.

Sonntag, 13. August 2017

I write sins not tragedies.

Es ist schwierig mit H und mir.
Manchmal fühle ich mich noch immer wie vor zwei Jahren.
Es ist zwar besser und mittlerweile kann ich über alles mit ihm reden, aber manchmal kann ich es einfach nicht tun. Manchmal ist er genervt. Manchmal will er es nicht hören.

Samstag, 12. August 2017

- September is coming

#selbstmordseptember
Hoffen wir auf besseres, dieses Jahr. 

Mittwoch, 26. Juli 2017

Und dieses und jenes - aber alles nichts Konkretes!

Also, H ist länger wieder da. Ich bin nicht mehr pissed. Das läuft auf jeden Fall :)

Weswegen ich schreibe - mir ist nämlich ziemlich übel, bzw. ein inneres Ziehen im Bauch -
es scheint gerade so, als ob ich drei Nebenjobs haben werde nächstes Semester. Es ist eine Mischung aus positiven Glücksschmerzen und Stress-Befürchtungs-Schmerzen.
Mein Geschichtsdidaktikprofessor hat mir nun endlich eine Hiwi-Stelle angeboten und ich habe heute morgen geweint vor Freude. Ich wollte das so unbedingt!
Allerdings habe ich auch schon halbwegs der Allgemeindidaktikprofessorin zugesagt, ein Tutorium für sie zu halten, d.h. Erstis unter die Arme zu greifen.
Nichts zu vergessen, der Job den ich seit knapp 1 1/2 Jahren hier ausführe, im Nachhilfeinstitut für den besten Chef der Welt zu arbeiten.
Für meine Professorin werde ich nicht viele Stunden in der Woche machen, aber ich weiß nicht, ob ich es nebenbei schaffe Nachhilfe zu geben.
Ich würde nichts lieber als das tun. Abeeeer.. ich bin Studentin?
Ich bin glücklich, aber es wird wohl viel.
Aber bei diesem Professor zu arbeiten bietet mir diverse Möglichkeiten.

Außerdem suchen wir momentan neue Mitbewohner und es ist nervenaufreißend.
Und ab dem 31.07 beginnt mein Laborpraktikum, das wird auch anstrengend aber ich versuche mich zu freuen. Gleichzeitig fängt die Schule hier wieder an, also werden wir wieder im Institut arbeiten. Vormittags die ganze Zeit im Labor, dann Nachhilfe geben bis 18.30.
 Und zu allem Wahnsinn werde ich mein Latinum und eine sehr schwere Chemieprüfung im November schreiben. Beides sehr zeitnah. Ein echter Krimi.

Ohne H würde ich es nicht schaffen. Ich laufe im Viereck.
Aber ich freue mich auf das fünfte Semester, so viele spannende Dinge