Sonntag, 27. April 2014

"Es ist ja heute kaum noch möglich, ohne geistige Störung durchs Leben zu kommen."

So viel dazu.
Aus gegebenem Anlass mal wieder ein Text.

Ich wurde gefragt (Kommentar), ob ich glücklich sei.
Um ehrlich zu sein, ist es sehr schwer für mich etwas dazu zu sagen.
Glücklich sein oder ein glückliches Leben bedeutet für jeden Menschen immer etwas anderes.
Die Frage nach meinem 'Glück' und ob ich das so momentan antreffe, hm.

Vieles könnte besser sein, vieles aber auch sehr viel schlechter.
Ich bemühe mich grundsätzlich eig darum, dass Beste aus allem zu machen, auch wenn das nicht immer ganz deutlich wird.
Ich habe für meine Begriffe ziemlich viel erlebt in diesen 17 Jahren bis jetzt.
Die Scheidung meiner Eltern und einige Geschichten hinsichtlich Nähe haben mich dabei am meisten belastet und viel für die Zukunft beeinflusst.
Als dieser Blog vor 3 Jahren anfing war ich wirklich noch sehr unbelastbar.
Hatte viele Problem mit Selbstverletzung, meinem Gewicht, meiner Familie und es war alles einfach nicht ganz so leicht, die Trennung meiner Eltern war quasi noch vor meinem geistigen Auge.

Mit der zeit ist es eig besser geworden.. zumindest ein bisschen.
ich bin immer noch sehr oft traurig, weil es auch einfach sehr hart ist seinen Vater nur noch so selten zu sein.
Und ich fühle mich einfach auch ziemlich ausgebrannt, weil es anstrengend ist alles unter einen Hut zu bringen, und weil ich mir Druck mache, und es soll alles perfekt sein.

M. hat viel geholfen dabei, die letzten Reste der Selbstverletzung zu beseitigen, lange lange ist es her.
Zweifel an mir selbst habe ich noch immer. Aber auch da ist M. einfach der fürsorglichste Freund der Welt.

M. hat wirklich viel für mich getan, seine Familie ersetzt mir ein stück weit meine.
Alles wird erträglicher, alles was jetzt noch passiert, lässt sich so viel besser verarbeiten.

Die Frage ob ich glücklich bin?
Es ist hart, es wird sehr viel Druck ausgeübt und wenn er nur von mir selbst kommt.
Trotzdem bin ich sehr froh.
Denn alles wird besser, und man kann selbst so viel dafür tun.
Allgemein fühlt es sich leichter an, wenn du dir endlich sagst 'Ich bin darüber hinweg'.

Ich habe zwar einen ganz schönen Knacks, aber solange M. da ist,
und sehr sehr viele liebe gute Freunde ist es schon okay.
Es gibt immer noch einen Morgen :)



Mittwoch, 23. April 2014

Donnerstag, 10. April 2014

Gesicht verschwimmt,

Erinnerung tot,
lachen erstickt, alles viel zu lang her.

Montag, 7. April 2014

Verrückt dass fallen wie fliegen ist für einen kleinen Moment.

Janik war heute da.
Das war ziemlich schön, vor allem weil er das erste mal hier war und wir uns sonst meistens in der Stadt gesehen haben oder mit anderen zusammen oder so. 
Deswegen habe ich mich ziemlich gefreut , als er mich mit dem Cabrio abgeholt hat :>
Wir verstehen uns ja eh. 
Ich bin umgänglich. 
Mit m. Ist es so für mich etwas komisch und die zeit ist gerade auch komisch. 
Wenn M. Nicht da ist, könnte J. Meinetwegen immer hier sein. 
Dann nie mehr alleine sein. 
Nie. 




Samstag, 5. April 2014

"Du bist ja nicht alleine"

Ein bisschen komisch ist das schon, wenn man bedenkt dass die Ferien mich erholen sollten. 
Ich komme aber gar nicht mehr runter. 
Als noch Schule war hatte ich nichts als Druck, druck, druck, Leistung Leistung Leistung, Schule Schule Schule im Kopf. 
Und das ist komischerweise jetzt nicht mal anders geworden. 
Obwohl Ferien sind komme ich nicht an , nicht zur ruhe. 
Es ist nach wie vor so schlimm wir erste mal vor einer Woche. 
Immernoch Leistung und druck und Schule und das obwohl es gerade jetzt besser werden sollte. 
Das ich mich relativ ausgebrannt fühle und nicht zur ruhe kommen kann wird nur bestärkt. 
Nichtmal bei m. Kann ich ankommen. 
Weil er immer quasi "auf einem Sprung" ist. Es geht nicht im zeit an sich. 
Sondern darum, dass am Ende immer schon etwas ist. Es ist nie entspannt. Für mich ist es immer unter druck. 
Er setzt mich unter druck. Unsere zeit. 
Das ist alles seltsam. Und ich fühle mich genauso ausgebrannt wie in der Schulzeit. 
Neulich habe ich einer Lehrerin gegenüber geweint, das war etwas unangemessen, aber sie bemerkte meinte Zerstreutheit. Den druck. Alles. 
Sie hat gesagt dass ich mich gut erholen soll. Das geht nicht. 
Immer druck. 
Ich muss mal wieder zum Arzt.