Samstag, 21. März 2015

Drop the Game, its not enough. #

Die letzten 17 Stunden waren iwie ein hoch und runter. 
Tatsächlich sind D. Und ich eines der Phänomene geworden, bei denen man immer wissen will, was da wirklich läuft und was da abgeht. 
Sind wir gemeinsam unterwegs, bekommen wir tausend Blicke und einzeln auch Hunderte von Fragen. 
Die mögen wohl mehr oder weniger berechtigt sein, sechs Jahre Höhen und Tiefen schweißen doch schon ziemlich zusammen und schaffen eine bestimmte Art von "zwischenmenschlicher Beziehung", aber alles was diese Leute anstellen sind wilde Vermutungen und Spekulationen. 
Bei Weitem sind D. Und ich wohl nie soweit gekommen wie diese Spekulationen gehen. 
Von 22:30 bis 13:00 Uhr habe ich Zeit mit D. Verbracht, das war mal gut und mal weniger, tatsächlich ist diesmal aber etwas anders als die Male zuvor wo wir stundenlang vor uns hingestarrt und Musik gehört haben. 
Was auch immer uns überfreundschaftlich verbindet, verschwindet für mich mittlerweile jedes Mal ab einem gewissen Punkt. 

Wenn wir nie über die Dinge reden die passieren. Wenn die Dinge einfach im Raum stehen bleiben. Wenn ihm "alles egal ist", mir aber den Kopf zerbricht. 
Wenn ich auf eine Lösung meines "Problems" hoffe & ihn Versuche mit einzubeziehen. 
Wenn es ihm egal ist & ich das Gefühl habe genau so ein Zeitvertreib wie E zu sein. 
Ich verstehe nicht wie eine zwischenmenschliche Beziehung so aussehen kann. Wieso ist es nicht möglich sich im Klaren darüber zu sein?
Mein D. Problem ist im gänzlichen Ausmaße jetzt nur T. Bekannt. Von N und J kann man da leider nicht viel erwarten nehme ich an. 

Es war ja eigentlich von Anfang an klar dass dieser Abend eine Richtung einschlagen wird für den zukünftigen Verlauf. Eigentlich hatte ich doch etwas anderes erwartet,
Als aus der Haustür raus zu sein, zum Auto zu laufen und sich erstmal die Augen auszuheulen und auch während der Autofahrt noch bitterlich zu weinen. 
Das kam wirklich in keiner meiner erdachten Möglichkeiten vor. 
Jetzt ist es passiert dass ich bis aufs innerste verletzt bin, ohne einen wirklich schlimmen Satz oder ähnliches gehört zu haben. 
Ein "du fühlst dich nicht schlecht" war schon schlimm genug, aber wenigstens im Maße. 

Wie das jetzt weitergehen soll ist mir ein Rätsel und ob unsere Freundschaft jetzt verändert ist, ist die andere Frage. 
Ich wollte über vieles mit ihm reden und dann war es doch einfach nie passend und lief ins Leere. 
Es ist unfair dass gerade ich an ihm hängen bleibe und er mich einfach dazu noch viel zu gut kennt und weiß, was einfach alles immer wieder besser macht. 

Ob das wohl diesmal so leicht ist ?

"Denn Einsicht macht jedes Gewissen haftbar. Und wenn man es nicht schafft sich ein Mindestmaß an Verantwortungsbewusstsein an seine Gehirnwände zu heften, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn das Gewissen lose herumhängt." 




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