Montag, 2. Januar 2017

Ich musste probieren, mein Herz nicht zu verlieren #

Ich hätte letzte Woche direkt schreiben sollen, direkt nach dem 25ten.
Es war ein guter Abend. Ich habe J und J gesehen und auch D, das war eigentlich das wichtigste für diesen Abend.
Länger draußen mit allen geredet, aber keiner war so charmant wie D.
Er war viel an meiner Seite, und er war sehr lieb und hat mich oooft in den Arm genommen.
Seit August hatten wir uns nicht mehr gesehen.
Vier lange Monate lagen dazwischen,
Er hätte mich wohl mit zu sich genommen, aber das geht eher weniger.
Ich war so um halb 4 bei mir, und lag wach, so wie ich immer wach liege, wenn wir uns gesehen haben.
(Vielleicht lag es auch ein bisschen an den zwei Redbull, da ich Koffein irgendwie echt nicht vertrage)
D hat mir dann noch geschrieben so gegen 4, und dann waren wir noch gemeinsam bis sechs wach.
Es war einfach sehr sehr angenehm, er war wieder so lieb.
Wenn wir über uns reden geht es mittlerweile, wir wissen wohl nun schon eher woran wir bei dem anderen sind. - Es ist dieses angenehme Gefühl von Sicherheit.
Er hat Liebeskummer, mehr oder weniger. Ich liebe H wirklich sehr.
Wir sind mit unseren Gefühlen irgendwie woanders.
Und irgendwie bleiben wir doch wahrscheinlich auch noch die nächsten Jahre immer bei einander.
D war es, der sagte "Ich finde einfach niemanden so anziehend wie dich". D glaubt zu wissen, dass er am Ende noch da sein wird.

In den Tagen zwischen dem 25 und Silvester haben wir wenig geredet, er war viel beschäftigt, ich habe Zeit mit H verbracht.
Silvester haben wir nicht zusammen verbracht, nach einigen gemeinsamen Silvesters.
Letztes Jahr um diese Zeit blockierte ich ihn auf ungewisse Dauer.
Ich habe ihn schrecklich vermisst und irgendwie war ich in einem Loch.
Wir hatten am 31. abends geschrieben, dann kam nichts mehr.
Nichtmal ne Nachricht um zwölf, kein Frohes Neues.
Egal wie nahe wir uns sind, ich fange stets an zu zweifeln, an meiner Wichtigkeit für ihn, an der Ernsthaftigkeit der Sache, der Ehrlichkeit in unserem zwischenmenschlichen Verhältnisses.
Wir haben alle in einem Haus geschlafen, Ich lag schon ab eins oben, ich hatte wenig Lust.
Ich lag wach, ich drehe mich instinktiv um. Fünf Minuten später sehe ich mein Handy aufblinken, und D ruft mich an. Es ist mittlerweile 5.24 Uhr.
Ich lasse es lautlos klingeln, warte bis es vorbei ist und schicke ihm ein "?". Er will meine Stimme hören, sagt er.
Beim zweiten Mal verlasse ich das Zimmer und gehe ran.
Ich freue mich immer riesig D's Stimme zu hören, seit 8 Jahren ist diese Stimme der Fels in der Brandung.
Wir telefonieren 20 Minuten, er sagt er habe wen anders zu erst angerufen, ich bin noch immer enttäuscht, dass ich erst um halb 6 nachts dran bin.
Irgendwann legen wir auf, ich schlafe um kurz nach sechs ein.
Er sagte wenn er nachhause kommt, ruft er mich nochmal an.
Um 7.34 Uhr hat er es erneut probiert. ich habe da gerade mal zwei drei Stunden Schlaf nachgeholt.
Er lag wach. Die ganze Nacht.

An Tagen danach wundere ich mich, wie fern wir uns doch manchmal sind. Oft sind.
Während ich hier schreibe, blinkt mein Whatsapp auf, D fragt mich wie die Arbeit war.
Ich weiß, dass er wohl noch sehr lange da sein wird.

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